New Zealand Trip

Erste Tage

Knappe 4 Tage ohne Internet und nur teilweise ein Telefonnetz.
Ein Danke an die „Public Library“ in Temuka, die freien Wifi Zugang gewährt.

In den vergangenen Tagen ist einiges gelaufen. Halloween vorbei, die Schule fertig. Es gab emotionale Abschiede.

Kein Wunder, wenn man Tagtäglich fast vier Wochen Zeit miteinander verbracht hat.
Es war eine coole Zeit und mit einigen der kennengelernten Menschen werde ich sicher Kontakt pflegen.

Auch der Abschied von meinen Gastgebern liegt hinter mir. Was ich Erzählungen von Mitschüler entnehmen konnte habe ich es wirklich sehr gut getroffen. Und da eine Europareise mit Zwischenstopps in der Schweiz geplant ist, werde ich die die beiden eventuell in 2019 wiedertreffen.

Wie es der Zufall will, bin ich am Samstag Vormittag mit einer Mitschülerin von Napier nach Christchurch geflogen. Sie trifft sich dort mit Ihrer Familie und reist dann noch ein paar Tage im Land herum. Andere Mitschüler die wir am Flughafen getroffen haben, verlängern mit einem Mietwagen ihren Aufenthalt in Neuseeland auch noch um ein, zwei Wochen.

Und ich habe in der Nähe des Flughafens meinen Camper Van übernommen.
Knappe eine Stunde früher als geplant. Super flexibel.

Da bei der Einführung in den Wagen mehrmals darauf hingewiesen wurde, wiederhole ich es hier gerne noch einmal. Drei Meter ist er hoch.

Und ja, ich habe es bei der fahrt zu meinem ersten Ziel gemerkt. Die Fläche bietet dem mässig starken Wind eine schöne Angriffsfläche. Mit der super weichen Servolenkung und den welligen Strassen ergibt das eine ganz schöne Schaukelei.

An meinem ersten, abgelegenen Ziel bin ich aber gut angekommen, und unterwegs habe ich bei den Kiwis einige Pluspunkte gesammelt, indem ich neben den „Slow Vehicel Lanes“ auch andere Ausweichplätze genutzt habe. Nicht nur um die Schlange hinter mir nicht länger als zwei Fahrzeuge werden zu lassen, natürlich auch um die zum Teil atemberaubenden Aussichten in Ruhe zu geniessen.

Morgen Montag werde ich die Okains Bay verlassen. Eine super schöne und ruhige Gegend. Der Campground bietet warme Duschen (3 NZ$ / 3 Minuten), Kochgelegenheiten (Kostenlos), Top loader Waschmaschinen und Stellplätze nach freier Wahl in Nähe eines wunderschönen Sandstrandes am Ozean und sehr viel Ruhe. Kein Netz, kein Wi-Fi., nur ein Museum knapp 3 Kilometer entfernt, dass ich zu Fuss besucht habe. Wer in der Gegend ist, der sollte dort unbedingt reinschauen.

Weiter geht es in nun in Richtung Süden. Wie weit, werde ich sehen…