New Zealand Trip

Cape Kidnappers

Das Kap erhielt 1769 seinen Namen von dem Seefahrer und Entdecker Kapitän James Cook, nachdem ortsansässige Māori einen tahitischen Jungen, der auf der Endeavour mitfuhr, versucht hatten in einem Kanu zu entführen. Das ganze beruhte auf einem Missverständnis, da die Māori den Jungen für einen der ihren hielten und meinten die Schiffsbesatzung des Kapitäns würden den Jungen gefangen halten.

Heute ist der Ort aber für seine Gannet Colony bekannt.
Der Australische Tölpel nistet seit Jahren am Ende dieses Kaps und das besondere ist, dass man die Vögel (praktisch) zu Fuss erreichen und beobachten kann.

Wir wurden auf dem Anhänger eines Traktors der Küste entlang zum Fuss der Landspitze gefahren. Gestartet bei trockenem Wetter, holte uns unterwegs der Regen ein. Um einigermassen trocken zu bleiben, wurde vom Guide einfach eine grosse Folie über die Köpfe der Passagiere gezogen. Gehört hat man den Guide noch, gesehen aber nicht.

Auf der zirka knapp 7 1/2 Kilometer Fahrt hielt der Guide etwa vier mal an und erklärte uns Besonderheiten der geologischen Formationen. Spannend zu hören, leider nicht richtig zu sehen, da es wirklich etwas geschüttet hatte.

Am Ende der Fahrt gab es noch einen Fussmarsch auf das Plateau. Und während des Marsches hörte es auf zu regnen. Oben angekommen konnten wir die ersten Vögel sehen und die restlichen riechen. Eindrücklich, dass man sich den nistenden Vögeln bis auf zirka drei Meter nähern konnte. Besonders nervös hat sie das nicht gemacht.

Auf dem Rückweg hat der Regen wieder angefangen vom Himmel zu fallen.
Aber nach dem Erlebnis hat das nicht weiter gestört.